
Souverän handeln, wenn es darauf ankommt
Wo Spannungen entstehen, entscheidet oft der richtige Umgang darüber, ob eine Situation eskaliert oder sich löst – und genau das lässt sich lernen.
Kommunikation ist der Schlüssel: Wer klar, wertschätzend und situationsgerecht kommuniziert, beugt Missverständnissen vor und schafft die Grundlage für einen konstruktiven Umgang miteinander – im Alltag wie in angespannten Momenten.
Deeskalation setzt an, wenn es brenzlig wird: Sie lernen, Konflikte früh zu erkennen, ruhig und sicher aufzutreten und angespannte Situationen gezielt zu entschärfen, bevor sie eskalieren.
Sicherheit gibt Ihnen den nötigen Rückhalt: durch erprobte Handlungsstrategien für Bedrohungs- und Gewaltsituationen, die Ihnen helfen, auch unter Druck handlungsfähig und geschützt zu bleiben.
Alle Trainings gestalte ich individuell auf Ihr Arbeitsfeld zugeschnitten – für Einzelpersonen, Teams oder ganze Organisationen. Welches Format zu Ihnen passt, finden wir gemeinsam heraus.
🎞️ Worum es geht und wie ich arbeite
📄 Transkript: Kommunikation, Deeskalation und Sicherheit – worum es geht
Kommunikation, Deeskalation und Sicherheit – hier stecken meine eigentlichen Wurzeln. Angefangen zu unterrichten habe ich vor vielen, vielen Jahren als Kung-Fu-Trainer für Kinder. Übrig geblieben ist heute Selbstverteidigungstraining auf der Basis von Krav Maga.
Kommunikation fasziniert mich im Prinzip genauso lange wie mich der PC fasziniert. Egal, ob es um die Vermittlung von Körpersprache geht – also alles, was in Richtung nonverbale Kommunikation geht – oder um das Auseinandernehmen von Kommunikationstheorien. Zum Beispiel: Welche Auswirkung hat die Bedürfnispyramide auf die Arbeit in einem Krankenhaus?
Deeskalation ist ein weiteres großes Thema. Hier geht es primär wieder um die innere Haltung, die Selbstreflexion und natürlich darum, welche Techniken ich einsetzen kann – im Berufsalltag, im Kundenkontakt, im Kollegium, aber auch in Gefahrensituationen. Hier ist Ihrer Fantasie de facto keine Grenze gesetzt.
Bei Interesse kommen Sie gerne auf mich zu, und wir besprechen die Details.
📖💬 Meine Angebote im Überblick
Kommunikation, Konfliktlösung & Gesprächsführung
Deeskalation, Körpersprache & Konfliktdynamik
Selbstbehauptung, Selbstverteidigung & Prävention
Angebote für besondere Zielgruppen
Impulse aus der Praxis
Kurze Fachvideos: Wissen aus Kommunikation und Deeskalation zum Mitnehmen.
🎞️ Innere Haltung & Status-Spiele
📄 Transkript: Innere Haltung in der Deeskalation
Thema: Innere Haltung in der Deeskalation, meiner Meinung nach wichtiger als jede Technik. Nun, ich schule seit Jahren Menschen, die beruflich kontrollieren: Fahrscheine, Zutritt, Einlass. Und ich brauche selten länger als drei Minuten, bis ich weiß, wer von denen viel Stress hat in der Arbeit und wer wenig.
Das hat allerdings nichts mit meiner Menschenkenntnis zu tun. Es liegt vor allem an einem einzigen Satz in der Vorstellungsrunde, nämlich: „Erzählen Sie mir bitte von Ihren Fahrgästen.“ Denn der eine sagt: „Die versuchen doch alle, mich zu verarschen.“ Der andere hingegen sagt: „Na ja, die meisten haben's einfach nur vergessen.“
Gleiche Linie. Gleiche Fahrgäste. Gleicher Job. Aber der Erste steigt jeden Morgen mit einer Erwartung ein, und die bestätigt sich zehnmal am Tag, weil er nur noch sieht, was dazu passt. Er muss sich in jedem zweiten Gespräch bremsen. Der Zweite hingegen braucht diese Bremsen seltener, nicht weil er sich besser im Griff hat, sondern weil weniger zu bremsen ist.
Und genau da setze ich in meinen Trainings an. Denn die innere Haltung entscheidet nicht, ob du Impulskontrolle hast. Sie entscheidet, wie oft du sie überhaupt brauchst. Für mich ist das der wichtigste Hebel in der Deeskalation, wichtiger als jede Technik, wichtiger als die Impulskontrolle. Denn beides greift erst, wenn es schon eng ist. Die Einstellung entscheidet vorher, wie oft es überhaupt eng wird.
Wer Menschen als Gegner sieht, kann Techniken lernen, so viel wie er möchte. Er wird sie nur öfter brauchen, und irgendwann hält er das nicht mehr durch. Deeskalation beginnt nicht im Gespräch. Sie beginnt mit dem Satz, mit dem du reingehst.
📄 Transkript: Status-Spiele und Körpersprache
Status-Spiele – der bewusste oder unbewusste Einsatz von Körpersprache. Ich halte das persönlich für eine der effektivsten Möglichkeiten zu eskalieren oder zu deeskalieren. Wir reagieren grundsätzlich mehr auf das Nonverbale, entsprechend ist der gezielte Einsatz von Körpersprache besonders interessant.
Tom Schmitt hat ein tolles Buch darüber geschrieben: Status-Spiele. Innen und außen: Wie fühle ich mich – sicher oder unsicher? Und wie trage ich das nach außen? Stelle ich mich in den Mittelpunkt, oder mein Gegenüber?
Zum Beispiel wäre der mahnende Zeigefinger so etwas. Oder dass ich aufstehe, jemanden an der Tür begrüße und der Person entgegenlaufe. Das sind Status-Spiele, die uns auch das Tierreich entsprechend vorgibt.
Es lohnt sich definitiv, sich dieses Buch von Tom Schmitt anzusehen und sich damit näher zu beschäftigen.
Häufige Fragen (FAQ)
Welche Themen decken die Trainings ab?
Das Spektrum reicht von Deeskalationstrainings und Kommunikationsseminaren über Körpersprache, Gewaltfreie Kommunikation und den Umgang mit Populismus bis zu Zivilcourage-, Selbstverteidigungs- und Selbstbehauptungskursen – inklusive Angeboten für Menschen mit kognitiver Einschränkung und die Generation 65 Plus.
Für wen eignen sich die Trainings?
Für Unternehmen, Verwaltungen, Bildungseinrichtungen und soziale Einrichtungen – von Führungskräften über Teams mit Publikumsverkehr bis zu besonderen Zielgruppen. Jedes Training wird individuell auf das Arbeitsfeld und die Gruppe zugeschnitten.
Wie lange dauert ein Training oder Seminar?
Je nach Format zwischen 90 Minuten (Vortrag) und ein bis drei Tagen (Training oder Seminar) – vom kompakten Impuls bis zur mehrteiligen Trainingsreihe.
Finden die Trainings bei uns vor Ort statt?
Ja – Trainings und Vorträge finden in der Regel bei Ihnen vor Ort statt – in Deutschland und der Schweiz. Einzelne Formate sind auch online möglich.
Was kostet ein Training?
Das hängt von Format, Dauer und Teilnehmerzahl ab – und von der Trägerschaft. Für gemeinnützige Einrichtungen, Vereine und geförderte Projekte gelten andere Sätze als für Unternehmen; wo Fördermittel vorhanden sind, schaue ich mir an, was sich damit abbilden lässt. Deshalb arbeite ich mit einer Spanne statt mit einer Preisliste. In einem kostenlosen, unverbindlichen Erstgespräch kläre ich Ihren Bedarf – anschließend erhalten Sie ein individuelles Angebot.
Wie groß darf die Gruppe sein?
Im Regelfall zwischen 12 und 25 Personen. Kleinere Gruppen sind ebenso möglich wie Vorträge vor mehreren hundert Zuhörern – bei großen Gruppen ändert sich die Didaktik, der Übungsanteil weicht dann dem Vortrag.
